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Die Geschichte der Computer in Kürze

Die Geschichte der Computer ist vergleichsweise kurz, definiert man den Computer lediglich als die digitale Rechenmaschine. Eine andere Herangehensweise ist die Überlegung, woher der Begriff „Computer“ stammt. Folgt man dieser Spur, findet man den englischen Begriff „Computer“, was so viel wie nachrechnen bedeutet, sodass der Begriff „Rechner“, welcher auch heute noch für Computer gängig ist, eine ganz neue Bedeutung erhält.

Früher war der Begriff des „Computers“ auch völlig anders besetzt: In den vergangenen Jahrhunderten wurden Menschen als Computer bezeichnet, welche langwierige Berechnungen vornahmen. Bereits in der Antike benutzten die Menschen mechanischen Rechenmaschinen, welche heute als Vorläufer der modernen, digitalen Rechenmaschinen, auch Computer genannt, dienen.

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Vom Abakus bis hin zum Rechenschieber, welchen die ältere Generation früher noch in der Schule verwendete reichte die Bandbreite dieser Rechenmaschinen, aber auch Komplexere, für spezielle Aufgaben entwickelte Rechenmaschinen existierten, zum Beispiel im Bereich der Astronomie. Andere mechanische Computer basierten auf den Lochkartensystemen, welche unter anderem zur Steuerung von Maschinen in der Industrie, aber auch zum ersten Mal bei einer Volkszählung 1890 in den USA eingesetzt wurden.

Von diesen recht frühen Anfängen heraus, begann die Entwicklung immer leistungsfähigerer Computer dann zu galoppieren: Schon 1935 wurden von Konrad Zuse zwei Patente angemeldet, welche bereits alle Elemente eines modernen Computers, der sogenannten von-Neumann-Architektur, enthielten. Im gleichen Jahr wurde ein erster digitaler Computer entwickelt. 1941 schließlich baute Konrad Zuse schließlich den Z3, welcher als erster Computer der Welt gilt, da er im Gegensatz zu seinen Vorgängern „turingmächtig“ war, was so viel bedeutet wie: theoretisch frei programmierbar.

Theoretisch, weil der Z3 natürlich noch weit entfernt von den heutzutage üblichen Hochleistungsmaschinen war, aber theoretisch mit ausreichend Speicherplatz jedes beliebige Programm hätte erstellt und betrieben werden können. Zwei Jahre später soll der damalige Chef des Konzerns IBM gesagt haben: „Ich glaube, es gibt einen weltweiten Bedarf an vielleicht fünf Computern“, was sich, wie wir heute wissen, als radikale Fehleinschätzung erwies.

Nach dem Zweiten Weltkrieg beschleunigte sich die Entwicklung der Computer ein weiteres Mal, da die Wissenschaftler in Deutschland sowie England und Amerika ihre Ergebnisse wieder teilen konnten, und 1946 wurde die erste wissenschaftliche Gesellschaft für Informatik erfunden. 1949 schließlich wurde der erste Computer für den Heimgebrauch entwickelt, welcher jedoch lediglich als Bauplan vertrieben wurde.

Es wurden etwa 400 Exemplare verkauft. Im darauf folgenden Jahrzehnt begann die Konstruktion von Großrechnern in der ganzen Welt, wobei Siemens im Jahre 1959 mit dem ersten in Serie produzierten Großrechner, dem Siemens 2002 auf den Markt kam. In den 1970 Jahren entstanden erstmals Taschenrechner, bevor 1981 IBM den ersten Personal Computer mit dem Namen „IBM-PC“, welcher schnell von den heute geradezu legendären Modellen, wie dem Commodore, oder dem Atari gefolgt wurden. Von diesem Zeitpunkt an wurden sowohl Großrechner weiterentwickelt, als auch die Verbreitung von PCs vorangetrieben.

Eine Entwicklung, an der IBM maßgeblich beteiligt war. Inzwischen ist der PC aus den meisten Wohnungen kaum mehr wegzudenken, der Computer ist als Bestandteil des täglichen Lebens sowohl im Beruf, als auch im privaten Bereich etabliert, und wird auch als Steuereinheit vieler alltäglicher Geräte verwendet, ohne dass uns diese Tatsache bewusst ist.